Energieversorgung des DRK Klinikums Westerwald

Foto: © GASAG Solution Plus GmbH

GASAG Solution Plus GmbH
Niederlassung Essen

Ansprechpartner: Stefan Bolle
Tel.: +49 2054 96954-30
E-Mail: sbolle@gasag.de

57548 Kirchen

Alte, überdimensionierte Heizkesselanlagen von 1972 erforderten Austausch;
alte Dampfkessel für derzeitigen Dampfbedarf waren zu groß dimensioniert;
die Schornsteinanlage ist baufällig, so dass eine Sanierung oder Abriss/Neubau in Kürze erforderlich ist.
Der Zustand des erdverlegten Rohrleitungsnetzes ist unsicher
-> es gab bisher bereits 3 Rohrbrüche
-> Dampfleitungen sind vermutlich fehlerhaft installiert und birgen ein hohes Ausfallrisiko
-> vermutlich hohe Wärmeverluste
-> unklarer Zustand des erdverlegten Heizwassernetzes;
-> Leckagewarnsystem defekt ist
Warmwasser-Speicher in Personalwohnheim, Schule und Schwesternwohnheim sind erneuerungsbedürftig.
Die Leistung der Kälteerzeugung ist nur knapp ausreichend; das Kältemittel R 22 ist ab 2010 verboten!
Das Energiemanagement ist nicht oder nur schwer möglich; nicht ausreichend Messstellen und Zähler zur Bilanzierung vorhanden.

Anlagen bestand vor Sanierung:
2x 3.500 kW Wärme, Baujahr 1972
2x 1.100 kW Dampf, Baujahr 1987
4x 100 kW Kälte, Baujahr 1989

Krankenhaus

2005

15 Jahre

Dampf
Kälte
Strom
Wärme

Energieliefer-Contracting

Erdgas

Erneuerung aller Kessel und der Kälteerzeugungsanlage sowie Errichtung eines BHKW:
Neu: Warmwasserkessel (2x 1.750 kW)
Neu: Warmwasserkessel im Personalwohnheim (630 kW)
Neu: Dampfkessel (2x 520 kW)
Neu: BHKW (280 kWel / 279 kWth)
2 x 270 kW Kältemaschinen inkl. Wärmerückgewinnungssystem und Notkühlung über die umgebauten Kondensatoren der alten Kältemaschinen

Foto: © GASAG Solution Plus GmbH

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Erneuerung Warmwasserbereitung
3-stufige Wärmerückgewinnung
Einbau geregelter Pumpen
Hydraulische Optimierung Netz
Installation Fernüberwachung

Senkung der Vollkosten um 19 %
CO2-Einsparung betragen 20 % bzw. 923 Tonnen/a.

Die Energieeffizienz hat sich in der Wärme- und Dampfversorgung um 14 % erhöht. Die Effizienz bei der Kälteversorgung (Strom) hat sich um 43 % erhöht

ECKDATEN DES PROJEKTS

ERFAHRUNGEN